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Ratgeber und FAQ

Nicht immer haben Immobilieneigentümer es selbst in der Hand, den Verkaufszeitpunkt zu bestimmen. Es gibt Lebenssituationen, in denen es manchmal schnell gehen muss. Es gibt jedoch auch Situationen im Leben, bei denen es keinen Zeitdruck gibt, vom ersten Gedankenspiel bis zur Entscheidung und dem eigentlichen Verkauf vergehen dann häufig mehrere Jahre.

Sollten Sie also nicht unter Zeitdruck stehen, können Sie die Entwicklung der Immobilienpreise berücksichtigen. Verschlechtern sich die wirtschaftlichen Aussichten, sollten Sie sich tendenziell mit dem Verkauf beeilen. Bessern sich die wirtschaftlichen Aussichten, können Sie meistens auch mit steigenden Immobilienpreisen rechnen. Weiterhin können Sie mit mehr potentiellen Käufern rechnen, je niedriger das Zinsniveau liegt.

Mit Blick auf die Hypothekenzinsen und Immobilienpreise ist das Jahr 2020 ein gutes Jahr für den Haus- oder Wohnungsverkauf: Seit dem Beginn der Niedrigzinsphase im Jahr 2010 sind die Immobilienpreise in Deutschland stark gestiegen. Dies zeigen Erhebungen der Bundesbank.

 

Möchten Sie eine vermietete Immobilie verkaufen, müssen Sie vom Übergang des Mietvertrages bis zum möglichen Vorkaufsrecht des Mieters einige rechtliche Fragen berücksichtigen.

Laufende Mietverhältnisse laufen auch nach dem Verkauf weiter. Dies kann einen Vorteil darstellen, wenn der Käufer eine Kapitalanlage sucht. Sollte der Käufer später selbst einziehen wollen, kann dies zu einem verminderten Verkaufspreis führen. Der Auszug eines Mieters kann daher immer ein Anlass sein, über einen möglichen Verkauf nachzudenken.

Das Vorkaufsrecht des Mieters ist zu beachten, wenn Sie vermietete Wohnräume in Eigentumswohnungen umwandeln und dann an einen Dritten außerhalb der Familie veräußern wollen. Trifft dies zu, müssen Sie den Mieter unverzüglich über den Inhalt des Kaufvertrags und das bevorstehende Vorkaufsrecht informieren (§ 577 Abs. 2 BGB). Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam und der Mieter kann Schadensersatz fordern.

Beim Verkauf einer Immobilie müssen viele Dinge berücksichtigt werden. Bei folgenden Schritten unterstützt Sie in der Regel ein Makler:

  • Im ersten Schritt muss Ihre Immobilie möglichst objektiv bewertet werden. Diese Bewertung dient als Grundlage, um den passenden Angebotspreis festzulegen
  • Um Ihre Immobilie bestmöglich zu präsentieren, wird ein aussagekräftiges Exposé erstellt
  • Ihre Immobilie wird über die richtigen Kanäle tatkräftig beworben
  • Ihr Makler ist der erste Ansprechpartner für die zahlreichen Kaufinteressenten
  • Nach den ersten Kontaktaufnahmen, werden Besichtigungen organisiert
  • Ihr Makler koordiniert Preisverhandlungen zwischen Ihnen und den qualifizierten potenziellen Käufern
  • Sobald Sie sich für einen Käufer entschieden haben, kümmert sich der Makler um die weitere Abwicklung und den Termin beim Notar

Beachten Sie, dass es bei der Bewertung und der richtigen Verkaufsstrategie sowie in der Vermarktungsphase eine Vielzahl von Fallstricken gibt, die Sie mit Hilfe von professioneller Unterstützung vermeiden können.

Stellen Sie sich immer die Frage, ob Sie sich zutrauen und die nötige Zeit haben, oben genannte Punkte eigenständig durchzuführen. Nur dann wird es lohnenswert sein auf einen Makler zu verzichten.

Nutzen Sie für eine grobe Preiseinschätzung unseren Preisfinder www.s-immobilienpartner.de/preisfinder und lassen Sie anschließend den Wert durch einen unserer Makler verifizieren.

Der Immobilienverkauf kann für Laien einige Tücken bereithalten. Sollte es Ihnen an Wissen und Zeit mangeln, laufen Sie Gefahr, Fehler zu machen. Folgende typische Fehler sollten Sie daher vermeiden:

Sie unterschätzen den Aufwand
Viele Eigentümer haben vor dem anstehenden Immobilienverkauf nur eine vage Vorstellung, von dem was sie erwartet. Daher wird oftmals der finanzielle und zeitliche Aufwand des Verkaufsprozesses unterschätzt. Hinzukommt, dass Sie oftmals nicht die organisatorischen Abläufe und notwendigen Arbeitsschritte kennen.

Wichtige Unterlagen liegen nicht vor
Ein häufiger Fehler unterläuft Privatpersonen auch dahingehend, dass sie oftmals nicht alle nötigen Unterlagen für den Verkauf verfügbar haben. Potentielle Käufer benötigen gewisse Dokumente vor allem für ihre Bank, die auf dieser Grundlage die Immobilienfinanzierung prüft. Zu den notwendigen Unterlagen gehören zum Beispiel der Grundbuchauszug, der Energieausweis und die letzten Abrechnungen

Der Verkaufspreis ist falsch kalkuliert
Ein realistischer Preis ist für den erfolgreichen Immobilienkauf von entscheidender Bedeutung. Ein zu hoher Preis schreckt interessierte Käufer ab und führt nicht selten dazu, dass sich Ihre Immobilie zu einem Ladenhüter entwickelt. Andererseits führt ein zu niedriger Preis nicht nur zu verschenktem Geld, er kann potentielle Käufer auch misstrauisch machen und sie könnten möglicherweise einen versteckten Mangel an der Immobilie vermuten.

Das Exposé wirkt unprofessionell
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Der erste Eindruck zählt, dies gilt auch bei der Immobilienanzeige. Das Verkaufsobjekt sollte daher ins rechte Licht gerückt werden und mit einem ansprechenden Beschreibungstext versehen werden.

Die Immobilie ist schlecht für die Besichtigung vorbereitet
Achten Sie auf kleine Handgriffe und kosmetische Änderungen, damit Ihre Immobilie einen positiven Eindruck bei den Interessenten hinterlässt. Dazu gehört es etwa, den Rasen zu mähen, überflüssige Dekorationsartikel wegzuräumen und eventuell frische Blumen auf den Tisch zu stellen.

Mangelnde Verhandlungsbereitschaft beim Verkaufspreis
Die Preisverhandlung zählt für private Immobilienverkäufer zu den größten Herausforderungen. Überlegen Sie sich im Vorfeld eine passende Preisstrategie, um souverän auf die Vorstellung des Käufers reagieren zu können.

Fehlende Überprüfung der Bonität des Käufers
Viele Verkäufer scheuen sich davor, die Zahlungsfähigkeit des Käufers zu prüfen, dabei können hierdurch teure Rückabwicklungen vermieden werden. Lassen Sie sich eine kurze Finanzierungsbestätigung der Bank oder eine Bescheinigung darüber, dass ihr Vertragspartner über das benötigte Geld verfügt vorlegen. Solange dies nicht vorliegt sollten Sie die Verkaufsaktivitäten mit anderen Interessenten nicht einstellen.

Der Käufer muss die Grunderwerbsteuer, den Notar, den Makler und die Gerichtskosten bezahlen. Für Sie als Verkäufer fallen lediglich anteilig die Maklerprovision und die Gerichtskosten an. Ab dem 23.12.2020 gilt das Gesetzt der Courtageverteilung. Beim Verkauf von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen darf die Höhe der Maklercourtage des Käufers nicht die des Verkäufers übersteigen.

Ist Ihre Immobilie über einen Kredit finanziert und zum Zeitpunkt des Verkaufs noch nicht abbezahlt, kann die Bank eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung verlangen, wenn ihr durch die Auflösung des Kredits ein Zinsschaden entsteht. Informieren Sie sich hierzu am besten bei Ihrer Bank.

Der Käufer wird verlangen, die Immobilie lastenfrei zu übernehmen. Hierzu ist es Ihre Aufgabe bei einem Notar die Löschung der Grundschuld mithilfe der Löschungsbewilligung zu veranlassen. Dies ist kostenpflichtig.

Für Sie als Verkäufer können unter Umständen beim Immobilienverkauf Steuern anfallen. So erhebt der Fiskus, auf die Gewinne aus dem Verkauf, die sogenannte Spekulationssteuer. Diese fällt an, wenn zwischen Kauf und Verkauf einer Immobilie weniger als zehn Jahre liegen. Eine Ausnahme besteht, wenn Sie die Immobilie im Jahr des Verkaufes und in den beiden vorangehenden Jahren selbst genutzt haben.

Folgende Unterlagen werden unter anderem für einen Hausverkauf benötigt:

  • der Grundbuchauszug
  • der Lageplan
  • der Auszug aus der Flurkarte
  • der Bauplan mit Wohnflächenberechnung
  • der Bebauungsplan
  • der Grundriss
  • die Baubeschreibungen (bei nachträglichen Um- und Ausbauten)
  • der Energieausweis


Beim Verkauf einer Eigentumswohnung sind darüber hinaus weitere Unterlagen, wie die Teilungserklärung, die Abgeschlossenheitsbescheinigung oder die Protokolle der Eigentümerversammlung nötig.

Die Entscheidung, eine Immobilie zu erwerben, sollte gut überlegt sein. Wichtige Kriterien sind die finanzielle Sicherheit und die persönliche Lebensweise. Das ideale Alter beim Hausbau oder Eigenheimkauf gibt es hingegen nicht.

Der Entschluss, eine selbst genutzte Immobilie zu kaufen, ist eine Lifestyle-Entscheidung. Wichtig ist, dass Sie das entsprechende Eigenkapital mitbringen und ein regelmäßiges und stabiles Einkommen haben. Wenn außerdem die Preise und Konditionen für die potentielle Immobilie und die Konditionen der Finanzierung mit den eignen Wünschen und Zielen übereinstimmen, hat man vielleicht den „idealen“ Zeitpunkt für ein Eigenheim gefunden.

Die eigene Immobilie ist im Leben der meisten Deutschen die größte Anschaffung. Legen Sie Ihre Ziele daher in Ruhe mit allen Beteiligten fest.

Blicken Sie zu Beginn einmal in Ihr Haushaltsbuch, um herauszufinden, was Sie sich leisten können. Stellen Sie hierzu zunächst alle Einnahmen und Ausgaben heraus, für einen ersten Überblick Ihrer finanziellen Situation. Ziehen Sie als Vergleichswert für eine spätere Tilgung auch Ihre aktuelle Miete heran, aber beachten Sie die Nebenkosten, die auch später bei Ihrem Eigentum anfallen werden. Es ist ratsam, dass sie wenigstens die Höhe der Kaufnebenkosten (Grunderwerbssteuer, Notar-und Grundbuchkosten, eventuelle Maklercourtage) über Ihr angespartes Eigenkapital decken können.

Wenn Sie den Budgetrahmen festgesteckt haben, sollten Sie sich darüber im Klaren werden, welche Regionen für Sie in Frage kommen und welche Voraussetzungen Ihre künftige Immobilie mindestens erfüllen soll.

Immobilien gelten oft als sichere Kapitalanlage. Insbesondere in Zeiten niedriger Sparzinsen und steigender Immobilienpreise oder in Phasen in deutlicher Inflation sind Immobilien eine beliebte Geldanlage.

Damit sich die Investition lohnt, müssen Sie die Immobilie langfristig rentabel vermieten können. Ihre Einnahmen als Vermieter sollten also über den Ausgaben liegen. Wenn die Ausgaben steigen, sollten Sie versuchen auch die Einnahmen anzupassen.

Der Kauf einer Immobilie als Kapitalanlage kann sich auch dann lohnen, wenn die Ausgaben vorerst und kurzfristig die Einnahmen übersteigen. Sobald das Darlehen vollständig zurückgezahlt ist, verringern sich die Ausgaben, bei konstanten Einnahmen. So können langfristig Gewinne einfahren werden.

Ganz am Anfang steht die Frage: Haus oder Wohnung? – eine Frage der eigenen Bedürfnisse.

Grob kann man sagen, dass Wohnungen eher in der Stadt gesucht werden, während sich Hausinteressenten eher auf das Umland außerhalb der Stadt konzentrieren. Der Arbeitsort, die Nähe zu Kindergärten und Schulen sowie eine gute Verkehrsanbindung spielen hierbei eine wichtige Rolle.

Mit einem Haus kann ein gewisser Abstand zu Ihren Nachbarn gewahrt werden. Der Lärm, der beispielsweise durch Feiern Ihrer Nachbarn entsteht, kommt weniger bei Ihnen an. Weiterhin bietet ein Haus viel Platz und Gestaltungsfreiraum. Anbauten oder das Errichten eines Carports ist in der Regel kein Problem.

Entscheiden Sie sich für den Kauf einer Wohnung, werden Sie häufig in der Stadt fündig. Hier finden Sie eine ausgebaute Infrastruktur vor und fußläufige Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten. Die Nähe zu Ihren Nachbarn hat den Vorteil, dass Sie beispielsweise von der Wärmer, der Nachbarwohnungen profitieren. Weiterhin stehen Ihnen in der Regel für kleinere Reparaturen und Anliegen ein Hausverwalter und ein Hausmeister zur Verfügung.

Einer der Hauptvorteile der Bestandsimmobilien ist, dass Sie in der Regel nach Kauf sofort einziehen können. Oft wurde die Bestandimmobilie erbaut, als noch mehr Fläche zur Verfügung stand, was vor allem in Ballungsräumen dazu führt, dass das Grundstück größer ist, als ein aktuell Erhältliches. Weiterhin bringt eine Bestandsimmobilie ihren ganz eigenen Charme mit.

Sollten Sie sich allerdings für einen Neubau entscheiden, können Sie bei den Themen Baumaterialien, Gestaltung und Innenausstattung mitentscheiden. Oftmals ist der Kaufpreis höher, als der einer Bestandsimmobilie, jedoch muss in naher Zukunft nicht mit Reparatur- oder Instandhaltungskosten gerechnet werden. Außerdem können Sie durch neue Techniken, wie eine hohe Wärmedämmung oder der Kauf eines Niedrigenergiehauses langfristig Nebenkosten sparen. Eventuell müssen Sie jedoch in beliebten Gegenden und Ballungsräumen auf ein Neubaugebiet am Stadtrand ausweichen oder ein kleineres Grundstück akzeptieren.

Es ist ratsam, vor der Besichtigung bereits das Umfeld zu erkunden. Je mehr Informationen Sie im Vorfeld haben, desto besser können Sie Ihre Eindrücke während der eigentlichen Besichtigung einordnen. In der Immobilie bekommen Sie dann ein Gefühl, ob diese zu Ihnen passt. Die größte Herausforderung ist es, auf alle Dinge gleichzeitig zu achten. Hilfreich ist es, die Maße Ihrer Möbel im Hinterkopf zu haben und auch auf Steckdosen und Wasseranschlüsse zu achten.

Bei der Prüfung der Immobilie auf mögliche Schäden sollten Sie vor allem den Keller, das Dach, die Heizungs- und Trinkwasseranlage, die Fenster und Türen sowie die Fassade genauer begutachten, da hier vorzugsweise Schäden auftreten können.

Um gewisse Schwächen über das Haus zu erfahren, können Sie bei der Besichtigung strukturiert Fragen stellen. Erkundigen Sie sich, warum das Haus verkauft wird, wie oft der Eigentümer bisher gewechselt hat, wie hoch der Verkehrslärm ist und über Dinge, die für Sie von entscheidender Bedeutung sind (z.B. Nachbarschaft).

Bei gefragten Immobilien geht es darum, schnell zu sein. Idealerweise bringen Sie zur Besichtigung schon eine Finanzierungszusage Ihrer Bank mit. Unterschätzen Sie nicht die Chemie zwischen Ihnen und dem Verkäufer.

Nach der erfolgreichen Besichtigung der Immobilie und nachdem Sie alle Unterlagen der Immobilie eingängig geprüft haben sollten Sie ein schriftliches Kaufangebot abgeben, erkundigen Sie sich, ob dies per Mail gemacht werden kann. Bedanken Sie sich für die aufschlussreiche Besichtigung und die Bereitstellung der Unterlagen. Bestärken Sie nochmals Ihr Kaufinteresse und geben Sie ein konkretes Kaufangebot ab. Dieses Angebot ist für keine Partei verpflichtend, bestärkt aber Ihre Ernsthaftigkeit.
Das Bieterverfahren unterscheidet sich von der üblichen Vorgehensweise bei einem Immobilienverkauf dadurch, dass die Preisvorstellungen durch die Kaufinteressenten geäußert werden. Ihnen als Käufer wird eine Frist mitgeteilt, in der Sie Ihr Gebot schriftlich abgeben sollen. Diese umfasst meist nicht mehr als zwei bis drei Wochen. In einigen Fällen wird ein Mindestgebot durch den Eigentümer vorgegeben. Wichtig ist, dass sie sich eine Schmerzgrenze setzen, die Sie nicht überschreiten, auch wenn Sie aufgefordert werden ein erneutes Angebot abzugeben.
Ein Immobilienerwerb ohne Eigenkapital ist grundsätzlich nicht ausgeschlossen – ob es in Ihrem Fall empfehlenswert oder möglich ist, gilt mit Ihrer Bank individuell zu besprechen. Fest steht, dass Ihre Finanzierung ohne eigene finanzielle Mittel wesentlich teurer wird. Auf Grund der im Verhältnis zur Finanzierungssumme geringeren Sicherheitenstellung werden sich die Zinsen erhöhen. Ratsam ist es daher, wenn Sie wenigstens die Kaufnebenkosten mit eigenen Mitteln zahlen können. Hier können Sie sich an einem Eigenkapitalanteil von ca. 10 – 15 Prozent orientieren.
Mit dem Baufinanzierungsrechner der Sparkasse KölnBonn können Sie ganz einfach Ihren Finanzierungsbedarf ermitteln und sich die entsprechende monatliche Rate anzeigen lassen.

Klassischerweise wird Ihre Immobilienfinanzierung in Form eines Annuitätendarlehens gewährt. Die Rate ist, bis zum Ende der Zinsbindungsfrist, gleichbleibend – damit lässt sich gut planen.

Bei einem Hypothekendarlehen dient Ihre Immobilie als Sicherheit. Für diese Sicherheit bekommen Sie besonders günstige Konditionen

Ergänzend zu Ihrer Finanzierung bietet die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) Förderkredite und Zuschüsse an. Beispielsweise richtet sich das „Baukindergeld“ an Familien und Alleinerziehende oder das Programm „KfW Effizienzhaus“ an Personen, die Ihre Immobilie energieeffizienter gestalten wollen.

Haben Sie einen Bausparvertrag? Nach der Sparphase mit einem Bausparvertrag folgt das Bauspardarlehen. Haben Sie 40 bis 50 Prozent der Bausparsumme angespart, kann die Bausparkasse den Kredit auszahlen.

Auch handwerkliche Eigenleistungen können Teil der Finanzierung sein. Dabei können 10 bis 15 Prozent der angesetzten Bausumme geltend gemacht werden, wenn Sie selbst Hand anlegen. Diese Form der Finanzierung wird häufig als Muskelhypothek bezeichnet.

Unter Sollzinsbindung (auch: Zinsbindung) ist der Zeitraum zu verstehen, in dem der für Ihre Baufinanzierung vereinbarte Zinssatz konstant bleibt.

Sie selbst entscheiden, wie lange dieser Zeitraum sein soll. Sie können eine kurze Zinsbindung ab fünf Jahre wählen. Teilweise bieten Banken aber auch Immobilienkredite mit bis zu 25 oder 30 Jahren Zinsbindung an. Das Zinsänderungsrisiko beschreibt die Gefahr, dass sich Zinsen über längere Zeiträume verändern können. Entscheidend für die Wahl der Laufzeit ist die Einschätzung, wie sich die Zinsen in der Zukunft entwickeln werden.

Möchten Sie sich niedrige Zinsen für Ihre Anschlussfinanzierung sichern, können Sie dies in der Regel drei Jahre vor Zinsbindungsende über ein sogenanntes Forward-Darlehen machen.

Welcher Unterlagen benötige ich für die Finanzierung einer Immobilie?

Für die Finanzierung Ihrer Immobilie werden eine Reihe von Unterlagen benötigt. Es empfiehlt sich, sich frühzeitig um alle Unterlagen zu kümmern. Sie benötigen:

Unterlagen zum Objek

  •  Kopie des Kaufvertrags
  •  Objektangaben
  •  Kosten/Baukostenberechnung
  •  Aktueller Grundbuchauszug
  •  Flurkarte/Lageplan
  •  Baupläne/Grundriss
  •  Foto der Immobilie
  •  Baubeschreibung (bei Neubau)
  •  Bauantrag/ -genehmigung (bei Neubau)
  •  Genehmigte Bauzeichnung / -pläne (bei Neubau)


Einkommensnachweise

  • Gehalts-/Lohnabrechnung der letzten drei Monate
  • Nachweis des Vorjahreseinkommens
  • Einkommensbescheid Vorjahr
  • ggf. Einkommenssteuererklärung
  • Eigenmittelnachweis (z. B. Kontoauszüge)
  • Unterschriebene Jahresabschlüsse / Einnahmen-Überschuss-Rechnung der letzten zwei Jahre (bei Selbstständigen)
  • Unterschriebene aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertung (bei Selbstständigen)
  • Einkommenssteuerbescheide der letzten zwei Jahre (bei Selbstständigen)


Nicht vergessen

  • Personalausweis/Reisepass

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich eine Immobilie als Altersvorsorge anzuschaffen, gibt es mehre Möglichkeiten, wie Ihnen Ihre Immobilie als Altersvorsorge dienen kann.

Bei einer Immobilie die sie selbst nutzen, also selbst bewohnen wollen, sollten Sie drauf achten, dass sie für das Alter geeignet ist. Wichtig ist die Barrierefreiheit. Bäder sollten leicht zugänglich sein, mindestens 1,5m breit sein und der Boden rutschfest sein. Türen im Haus sollten mindestens 90 Zentimeter breit sein und es sollte keine hohen Schwellen oder Absätze zwischen den Räumen geben. Achten Sie auch auf befestigte Gehwege und Zufahrten und auf ausreichend Handläufe. Damit Ihre Immobilie im Alter für Sie geeignet ist, sollten auch die Lage und die Größe der Immobilie beachtet werden.

Eine weitere Möglichkeit der Altersvorsorge bietet die vermietete Immobilie. Sie können dabei die Immobilie erst selbst bewohnen und im Alter vermieten, die Immobilie erst vermieten und im Alter bewohnen oder die Immobilie als reines Renditeobjekt nutzen und sie dauerhaft vermieten.

Wird die Immobilie dauerhaft vermietet oder wird sie im Alter, wenn die Immobilie beispielsweise zu groß geworden ist vermietet, erhoffen Sie sich aus den Mieteinnahmen eine Aufbesserung der Rente. Dies gilt allerdings nur dann, wenn die Immobilie zum Renteneintritt bereits vollständig abbezahlt ist oder die Mieteinnahme die Kreditrate enorm übersteigt. Zu beachten ist, dass Mieteinnahmen immer zu versteuern sind. Sie als Vermieter sind außerdem für Reparaturen und Instandhaltungen der Immobilie verantwortlich, es ist also wichtig, über entsprechende Rücklagen zu verfügen. Dieses Modell lohnt sich in der Regel, wenn mehrere Immobilien zur Vermietung vorhanden sind.

Wird die Wohnung erst vermietet und im Alter selbst bezogen, profitieren Sie davon, dass während der Finanzierungsphase die Miteinnahmen zur Tilgung genutzt werden können. Im besten Fall können Sie zum Renteneintritt in die abgezahlte Immobilie ziehen und mietfrei Wohnen.

Alternativ haben Sie auch immer die Möglichkeit Ihre Immobilie zu verkaufen und das Kapital für einen schönen Ruhestand zu nutzen.

Wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen möchten, aber dennoch in ihr wohnen bleiben möchten, können Sie sich im Grundbuch ein lebenslanges Wohnrecht eintragen lassen. Nach dem Immobilienverkauf ist der Wohnberechtigte, je nach Regelung, weiterhin für die Kosten kleinerer Reparaturen und Instandhaltungen zuständig. Die Abgabe der finanziellen Verantwortung, das Aufstocken der monatlichen Rente oder das Vermeiden von Erbfolgestreitigkeiten sind die häufigsten Gründe für dieses Vorgehen.

Ein lebenslanges Wohnrecht ist häufig mit einer sogenannten Zeit- oder Leibrente verbunden. Hier wird anstelle einer Einmalzahlung die Kaufsumme in Raten gezahlt. Bei der Zeitrente ist der Zahlungszeitraum festgelegt, bei der Leibrente hingegen erfolgt die Zahlung bis zum Tod des Begünstigten.

Sollten Sie kein Testament oder keinen Erbvertrag hinterlassen, so werden die Erben nach der gesetzlichen Erbfolge des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) bestimmt. Irrtümlicherweise gehen viele Eheleute davon aus, dass sie alleiniger Erbe ihres Ehepartners werden und somit die Immobilie auf sie übergeht. Was der Ehegatten erbt richtet sich danach, in welchem Güterstand (Zugewinngemeinschaft, Gütertrennung oder Gütergemeinschaft) die Ehegatten während ihrer Ehe gelebt haben und welche Verwandten welcher Ordnung als gesetzliche Erben zur Erbfolge gelangen. Gesetzlicher Alleinerbe wird der Ehegatte nur dann, wenn weder Erben der 1. oder 2. Ordnung, noch Großeltern leben.

Möchten Sie selbst entscheiden, wie sich Ihr Vermögen nach dem Tod verteilt, sollten Sie testamentarische oder erbvertragliche Bestimmungen treffen.

Eine schriftliche Vorsorgevollmacht genügt nicht für Immobilien- und Grundstücksgeschäfte. Denn sollen hierdurch auch Änderungen im Grundbuch vorgenommen werden, ist eine zumindest öffentlich beglaubigte oder am besten notariell beurkundete Vollmacht erforderlich. Die Vollmacht muss zwingend die Anweisung zu Immobilien- und Grundstücksgeschäften enthalten, nur dann kann der Bevollmächtigte das Haus verkaufen oder ein Grundstück belasten.

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